Gabriele Engelhardt-Wilke

GabiPortrait Alice Hochzeit web

Gabriele Engelhardt-Wilke
51503 Rösrath

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DSC0145 Kreuz mit Hintergrund A WEB

 

Durch die Wahl des Ausschnitts schafft  die Fotografin eine unglaubliche Verdichtung, und auf diese verdichteten Schlösser fällt der Schatten des Kreuzes. 
… meine ersten Impulse und Gedanken: Was ist das denn jetzt? Ist das der Segen auf all die Beziehungen, auf alle die, die sich da gegenseitig schwören, auf ewig zusammen zu bleiben? ---Verfallsdatum ist nicht so klar -- oder ist es eigentlich schon das Ende im Beginn, ist es das Todeszeichen schon, das Begräbniszeichen der Beziehung - ich weiß es nicht. Das hat mich daran berührt, ist mir durch den Sinn gegangen. Und dann ist mir eine Reportage eingefallen, die ich gehört habe, die erklärte, woher diese Geste eigentlich kommt: 
Ursprünglich ist es ein Brauch – und im nächsten Schritt zeigt sich ein Stück Kulturgeschichte innerhalb einer sehr kleinen Zeitspanne. Die italienischen Soldaten haben früher – und tun das zum Teil auch heute noch- wenn ihr Wehrdienst vorbei war, die Spindschlösser genommen, irgendwo angeklickt und den Schlüssel weggeworfen als Zeichen: Es ist für immer vorbei, Gott sei Dank! In einer seltsamen Umkehrung werden diese Schlösser an die Brücke gehängt, mit dem Gestus: 
„Wir sind für immer zusammen!“

Durch die Wahl des Ausschnitts schafft die Fotografin eine unglaubliche Verdichtung, und auf diese verdichteten Schlösser fällt der Schatten des Kreuzes.

… meine ersten Impulse und Gedanken: Was ist das denn jetzt? Ist das der Segen auf all die Beziehungen, auf alle die, die sich da gegenseitig schwören, auf ewig zusammen zu bleiben? ---Verfallsdatum ist nicht so klar -- oder ist es eigentlich schon das Ende im Beginn, ist es das Todeszeichen schon, das Begräbniszeichen der Beziehung - ich weiß es nicht. Das hat mich daran berührt, ist mir durch den Sinn gegangen. Und dann ist mir eine Reportage eingefallen, die ich gehört habe, die erklärte, woher diese Geste eigentlich kommt:

Ursprünglich ist es ein Brauch – und im nächsten Schritt zeigt sich ein Stück Kulturgeschichte innerhalb einer sehr kleinen Zeitspanne. Die italienischen Soldaten haben früher – und tun das zum Teil auch heute noch- wenn ihr Wehrdienst vorbei war, die Spindschlösser genommen, irgendwo angeklickt und den Schlüssel weggeworfen als Zeichen: Es ist für immer vorbei, Gott sei Dank! In einer seltsamen Umkehrung werden diese Schlösser an die Brücke gehängt, mit dem Gestus:

„Wir sind für immer zusammen!“

(Ausschnitt aus der Einführungsrede zur Ausstellung 2011 zum Bild „Schlösser mit Kreuz“, Bernd Heinermann)

 

"Nach Abschluss ihres Studiums der Kunsterziehung mit den Schwerpunkten Fotografie und Grafik nahm die Künstlerin an mehreren Gruppenausstellungen, Fotoserien und Wanderausstellungen teil. Bei allen bisherigen Schauen fiel Gabriele Engelhardt-Wilke durch die Vielseitigkeit ihrer Arbeiten und ihren ausgeprägten Mut zum Außergewöhnlichen auf."

(Kölner Stadtanzeiger, 3. April 2000)

 

 

März 2012 Installation "DomDreh" im A24 Bergisch-Gladbach, lesen Sie mehr unter KStA

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