Die Satzung

Die Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der „K.i.R. - Künstler in Rösrath - Förderverein für Kunst und Kultur e.V.“, mit Sitz in Rösrath, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist insbesondere die Förderung und Pflege von Bildender Kunst, Musik und Dichtung. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Förderung von Kunstausstellungen, Veranstaltungen aktueller Kunst in den verschiedensten Bereichen, die Beschaffung von Kunstwerken für die Allgemeinheit sowie die Pflege von Kunstsammlungen und Kunstwerken.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Stiftung Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung der Kunst und Kultur zu verwenden hat.

Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Das Mitglied verpflichtet sich, im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Aufgaben und Ziele des Vereines einzutreten und einen Jahresbeitrag fristgerecht zu entrichten.

Der Verein besteht aus aktiven, Förder- und Ehrenmitgliedern.

Aktive Mitglieder sind die Mitglieder, die verpflichtend die im Verein anfallenden Arbeiten verrichten, wie Planungen, Aufsichtszeiten, Werbung usw. Nur Aktive Mitglieder können sich an Ausstellungen beteiligen. Sollte diese Mitarbeit ohne rechtzeitige Angabe von Gründen unterbleiben, so wird der Status des Mitgliedes nach einer einmaligen Mahnung von Aktiv auf Fördermitglied geändert.

Die Arbeit im Verein ist grundsätzlich ehrenamtlich.

Über die Aufnahme aktiver Mitglieder entscheidet der Vorstand mit einer einfachen Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder. Fördermitglied kann jeder Interessierte werden.

Personen, die sich um die Förderung der Gemeinschaftsziele besonders verdient gemacht haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Der Verein hat aktive und Fördermitglieder sowie Ehrenmitglieder. Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen bzw. Institutionen durch schriftliche Beitrittserklärung gegenüber dem Vorstand werden. Bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag und bestätigt diesen schriftlich. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, die Ablehnungsgründe dem oder der Antragsteller/in mitzuteilen. Über die Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft entscheidet auf Vorschlag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag der Aufnahmebestätigung.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste, durch Ausschluss aus dem Verein.

Ein Mitglied kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes aus dem Verein austreten. Sie ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz mehrmaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in gröblicher Weise das öffentliche Ansehen und die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung, wobei die Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich ist. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge/Spenden

Von den Mitgliedern werden Beiträge, Umlagen, Verkaufsprovisionen und sonstige Leistungen gefordert deren  Art und Höhe der Vorstand bestimmt.

Der Verein ist befugt, Spenden und andere Zuwendungen entgegenzunehmen, die ausschließlich für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Der Verein ist bemüht, Beiträge von öffentlich-rechtlichen Institutionen zu erhalten.

Bei einer Änderung des Mitgliedsstatus werden Mehrkosten sofort, und Rückvergütungen zum Ende des Kalenderjahres anteilig fällig.

 

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind: Der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht mindestens aus

  1. dem/der Vorsitzenden,
  2. seinem/ihrer 1. Stellvertreter/in zugleich Schriftführer/in
  3. dem/der Schatzmeister/in.

Der Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren aus den Reihen der Vereinsmitglieder in der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt.

Die Aufgaben des Vorstandes ergeben sich aus dem Vereinszweck. Näheres regelt eine Geschäftsordnung, die sich der Vorstand selbst gibt.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten, darunter der Vorsitzende oder der Schatzmeister.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied, das die fälligen Beiträge entrichtet hat, eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes,
  2. Entlastung des Vorstandes,
  3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes, wobei die Abberufung eines Vorstandsmitglieds nur aus wichtigem Grund möglich ist;
  4. Beschluss über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins,
  5. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes,
  6. Ernennung von Ehrenmitgliedern;
  7. Bestellung der Rechnungsprüfer.

In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

 

§ 9 Einberufung und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Alle zwei Jahre, anlässlich der Vorstandswahlen, findet eine Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung durch einen einfachen Brief an die letztbekannte Adresse oder durch Veröffentlichung auf der Vereinswebsite mit einer Ladungsfrist von einem Monat einberufen.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Während der Dauer des Rechenschaftsberichtes des Vorstands leitet das älteste anwesende Mitglied die Versammlung.

Die Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden ändern. Stimmenthaltungen gelten als ungültig und werden nicht mitgezählt.

Zum Ausschluss von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine 3/4-Mehrheit erforderlich, zur Entlastung des Vorstandes bedarf es der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

In eigenen Angelegenheiten ist ein Mitglied nicht stimmberechtigt. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen auf einer außerordentlich einberufenen Mitgliederversammlung erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.

Für Wahlen gilt: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll festzuhalten und vom Schriftführer zu unterschreiben. Das Protokoll soll Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.

Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut enthalten sein.

 

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen der §§ 8 und 9.

 

§ 11 Beirat

Der Vorstand beruft einen Beirat. Der Beirat besteht aus weiteren Mitgliedern und wird vom Vorstand auf die Dauer von zwei Jahren berufen. Er berät den Vorstand in finanzieller, fachlicher und künstlerischer Hinsicht. Der Beirat ist stimmberechtigt.

§ 12 Inkrafttreten

(1) Die Satzung tritt aufgrund des Beschlusses der Mitgliederversammlung und mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
(2) Frühere Satzungen sind aufgehoben.